Junker 2011

Der Junker ist da!

So jung wie dieser Blog ist auch der Wein, der seit vorletztem Mittwoch ausgeschenkt wird. Grund genug also, um leckere knusprig leichte Flammkuchen zu backen und es sich mit dem einen oder anderen Gläschen gemütlich zu machen.

Junker


Der Junker ist ein junger steirischer Wein, der traditionell am Mittwoch vor Sankt Martin in vielen Veranstaltungen – Festen, Verkostungen, Präsentationen – seine Premiere feiert und schließlich in die Verkaufsregale entlassen wird. Hier in der Region wurde ordentlich die Werbetrommel gerührt, leider konnte ich bei der großen Präsentation in der Grazer Stadthalle nicht dabei sein- man lebt ja nicht von Brot und Wein allein…etwas Arbeit muss auch mal sein.

Der Junker – ehemals die Bezeichnung für Söhne des Adels – ist durchaus ein Qualitätswein aber vielleicht nicht jedermanns Geschmack. Liebhabern stoffiger, gehaltvoller Weine wird er eventuell körperlos und wenig aromatisch daherkommen. Ich mag gerade die Spritzigkeit, eben Jugendlichkeit des Weines, ein Vorbote des neuen Weinjahrgangs und letzter Frischekick, bevor man sich an den langen Winterabenden den „deftigen“ Geschmäckern zuwendet. Der Junker ist eine geschützte steirische Marke, mitsamt Logo und eingraviertem steirischen Panther auf dem Flaschenhals – es werden alle Geschütze aufgefahren ;-) Hier könnt ihr euch noch weiter zum Thema und generell zum Steirischen Wein informieren: http://www.steirischerjunker.at

Ich habe mich mal wieder im Supermarktregal umgeschaut und einen Junker der Erzherzog Johann Weine gewählt. Eine trockene Cuvée aus Müller Thurgau, Sämling 88 und Sauvignon Blanc mit 11% Alk. Im Glas zeigt sich der Wein hellgelb, klar und mit schönem Glanz. In der Nase fruchtig süß aber auch vegetabile Noten nach Spargel. Am Gaumen spritzig, mit frischer Säure ohne aufdringlich zu sein und etwas herberem Abgang. Klingt unkompliziert und ist auch so – dazu die Flammkuchen – so ein Herbstabend gefällt mir!

Und hier ein einfaches Flammkuchen Rezept mit Erfolgsgarantie:

  • 500 g Mehl
  • 20 g Hefe ( ich benutze frische, mit Trockenhefe funktioniert es sicher auch)
  • 200 ml Buttermilch
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Salz
  • gewürfelter Schinkenspeck
  • rote Zwiebel
  • Crème fraiche oder Sauerrahm
  • ordentlich Pfeffer aus der Mühle

Die Hefe in 50 ml lauwarmen Wasser auflösen und mit dem Mehl, der Buttermilch, Salz und Olivenöl zu einem glatten Teig verkneten. Wenn nötig noch einen Schluck Buttermilch hinzugeben- macht die ganze Sache besonders geschmeidig und fluffig. Dann den Teig in Ruhe ( eine Stunde müsst ihr ihm schon geben) an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig in 8 ungefähr gleich große Stücke teilen und jedes Stück direkt auf einem Bogen Backpapier ausrollen- so dünn wie möglich versteht sich, dann wird die Sache am Ende schön knusprig! Nun nach Lust und Laune belegen: als erstes eine nicht zu dicke Schicht Crème fraiche, dann Speck und in Ringe geschnittene Zwiebeln. Zum Schluss alles gut mit schwarzem Pfeffer abschmecken und rein in den auf höchster Stufe vorgeheizten Backofen ( das Backblech auch mit vorheizen). Ungefähr 5 Minuten backen aber immer ein Auge auf die Farbe haben- knusprig ist lecker, verbrannt eher ungesund!

   

Als nächstes gut gekühlten Junker ins Glas füllen und mit den frischen knusprigen Flammkuchen genießen :-) Guten Appetit!

 

0
Like it? Share it:

Kategorie: Allgemein, Aufgegessen, Ausgetrunken 2 Kommentare »

2 Reaktionen zu “Junker 2011”

  1. mama

    kiedy upieklas flammkuchen

  2. Natuś

    hallo hallo, wczoraj wieczorem, bo juz byl nawyrzszy czas zeby napisac o Junkerze! Byly bardzo smaczne :-)